3 Tipps rund um Treppen: Planung, Bau, Renovierung

Wird das Leben in der eigenen Wohnung auf mehreren Stockwerken organisiert, so steht die Treppe oftmals im Mittelpunkt. Besonders in den heißen Tagen des Sommers kann das Treppensteigen durchaus anstrengen und ein neues Bewusstsein für dieses so elementare Objekt im eigenen Haus schaffen. Doch worauf ist bei Auswahl und Pflege zu achten und welche Arbeiten sollte der Handwerker übernehmen?

Treppentipps

Die Planung mit Konzept

Bereits der Planung einer Treppe kommt in der Praxis eine große Bedeutung zu. Entscheidend ist von Beginn an der Platz, welcher einer Treppe zugewiesen wird. Denn daran lehnt sich auf der einen Seite jeder spätere Weg an. Weiterhin hängt jede gewünschte Treppenform zugleich von den räumlichen Möglichkeiten ab, die für diesen Zweck zur Verfügung stehen. Die meisten Treppen werden in diesen Jahren viertel- oder halbgewendelt geplant, wobei der Architekt die Möglichkeiten im Haus stets vor Augen hat. Richtig eingesetzt entwickelt sich eine Treppe so zum absoluten Stilobjekt, das den Ausdruck der eigenen Wohnung auf ein noch höheres Level bringen kann. Die Konstruktion gestaltet sich im Anschluss ebenfalls häufig komplexer, als dies mancher Heimwerker vermutet.

Vorsicht bei Marke Eigenbau

Grundsätzlich wäre es möglich, eine Treppe selbst zu konstruieren und dadurch die Kosten für den Bau zu reduzieren. Dabei müssen allerdings viele unterschiedliche Faktoren Beachtung finden, die dafür eine ganz essentielle Rolle spielen. Ansonsten wird das Treppensteigen im Anschluss schnell zur Qual. Gleichzeitig braucht jede Treppe unter dem Strich eine bauaufsichtliche Zulassung. Wer die Treppe direkt vom Handwerker bauen lässt, oder fachkundige Treppen-Reparaturen nutzt, braucht sich um dieses Abzeichen keine Sorgen zu machen. Bei Treppen der Marke Eigenbau kann es im Anschluss jedoch zu Problemen kommen, wenn die Prüfung von Qualität und Sicherheit negativ ausfällt. Darüber sollten sich private Konstrukteure im Klaren sein, wenn sie sich an das große Projekt wagen.

Renovierung oder Neubau?

Wer einen Altbau bezieht, stößt meist auf alte Holztreppen, deren Renovierung teuer ausfallen kann. Gleichzeitig verleihen sie dem Gebäude meist ein besonderes Flair und ihr gemütliches Knarzen ist schon kurz nach dem Einzug kaum mehr wegzudenken. In diesem Fall ist es wichtig, das Objekt zunächst von einem Profi begutachten zu lassen. Unter Umständen kann es zwar billiger sein, die Treppe direkt gegen ein neues Modell zu tauschen, doch dadurch verändert sich der Charakter des in die Jahre gekommenen Baus ganz wesentlich. Die Profis erkennen nun direkt, ob das Abschleifen oder der Austausch der Trittflächen schon ausreichend ist, um die Treppe wieder mit Sicherheit besteigen zu können. Ansonsten müssen unter Umständen auch die darunter liegenden Strukturen erneuert werden, was den Geldbeutel bereits deutlich stärker belastet.

Fazit

Unter dem Strich sind Treppen in jedem Fall mehr, als nur ein Mittel zum Übergang zwischen mehreren Stockwerken. Häufig sind wir uns gar nicht darüber im Klaren, wie sehr sie den Charakter eines Hauses prägen. Dennoch sollte neben allen gestalterischen Wünschen die Sicherheit nie aus den Augen gelassen werden, um Treppenstürze zu vermeiden. Auch eine gewisse Praxistauglichkeit, wie sie bei Umzügen wichtig ist, sollte überdies nicht vergessen werden. Ansonsten steht besonders bei Neubauten viel gestalterischer Spielraum zur Verfügung, der sich besonders jetzt im Sommer sehr gut ausnutzen lässt.

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