Brunnen bohren: Kosten der verschiedenen Brunnenarten

Was wird das Brunnen Bohren kosten und ist ein solcher Gartenbrunnen eine sinnvolle Alternative zur Bewässerung mit Leitungswasser? In diesem Ratgeber-Artikel erhalten Sie grundsätzliche Informationen zu den verschiedenen Brunnenarten und den jeweiligen Verwendungszwecken, sowie deren Vor- und Nachteile. Auch damit verbundene Kosten und sinnvolle Spartipps werden näher erklärt.

Brunnen bohren Kosten

Ohne einen eigenen Brunnen können die Bewässerungskosten besonders heißen Sommern ein beachtliches Ausmaß annehmen. Daher ist es oft sinnvoll, Regner und Gießkannen nicht mit teurem Stadtwasser zu betreiben und zu füllen, sondern in die eigene Wasserquelle als eine langfristig kostengünstigere Alternative zu investieren. Doch was gibt es dabei vorab zu beachten? Dieses Video gibt einen guten Einblick in die Thematik:

 

Brunnen bohren Kosten: Welche Brunnenarten gibt es?

Es gibt zwei Brunnenarten, die für den privaten Gebrauch besonders relevant sind: Bohrbrunnen und Rammbrunnen. Der Bohrbrunnen ist die aufwendigere Variante, da zum Bohren in der Regel ein Dreibock mit Winde bzw. schweres Gerät benötigt wird. Auf diese Weise kann jedoch sehr tief gebohrt werden und zudem eine hohe Förderleistung in Kombination mit hoher Lebensdauer erzielt werden. Ein Bohrbrunnen ist also geeignet, wenn der Wasserbedarf entsprechend hoch. Auch bei niedrigem Grundwasserstand bietet sich ein Bohrbrunnen an, da bei diesem Brunnentyp eine Tiefbrunnenpumpe eingesetzt werden kann.

Der Rammbrunnen hingegen ist eine weniger aufwendigere bis einfache Methode einen eigenen Brunnen zu bohren. Zunächst wird mit einem Brunnenbohrer ein Loch bis auf das Grundwasser vorgebohrt. Dann wird lediglich ein relativ dünnes Metallrohr mit Filerkopf in den Boden getrieben. Durch diesen strömt nach Fertigstellung Wasser in das Rohr und kann gefördert werden. Ein Rammbrunnen kann daher auch ohne große Probleme selber gebohrt werden.

Allerdings ist die Fördermenge aufgrund der kleinen Filteroberfläche auch deutlich geringer als bei einem Bohrbrunnen. Zudem ist ein Rammbrunnen ab einem Grundwasserstand von etwa 7 Metern keine Option mehr, da handelsübliche Hauswasserwerke bzw. Gartenpumpen ab dieser Tiefe kein Wasser mehr fördern können. Wichtig zu beachten ist, dass Rammbrunnen bei einer zu hohen Fördermenge sehr anfällig für Ablagerungen am Filter sind, weshalb sich die Lebensdauer stark verkürzen kann. Daher ist der Einsatz einer Schwengelpumpe zu empfehlen.

Was kostet das Bohren eines Brunnens und wo kann man sparen?

Da die aufwendigere Methode, beginnen die Kosten für einen Bohrbrunnen im oberen dreistelligen Bereich. Dabei ist noch zu unterscheiden, ob aufgrund der erwähnten Grundwasserproblematik ein Hauswasserwerk oder ab 7m Grundwasserstand eine Tiefbrunnenpumpe verwendet wird. Die Brunnen bohren Kosten werden üblicherweise pro Meter abgerechnet und liegen bei “normalen” Bohrbrunnen etwa im Bereich um die 60€/Meter. Da Bohrbrunnen für Tiefbrunnenpumpen aufwendiger sind, liegen die Kosten hierfür etwa bei 120€/Meter.

Diese Preise können jedoch stark von Region und Brunnenbauer abhängen. Hier lohnt sich also ein gründlicher Vergleich – denn hier liegt das größte Sparpotential. Schnell, zuverlässig und bequem finden Sie den besten Preis für den eigenen Brunnen, indem Sie kostenlos einen Auftrag einstellen und sich anhand von Kundenbewertungen und Referenzen für den passenden Handwerker entscheiden.

Die Materialkosten für einen Rammbrunnen bei Eigenbau liegen etwa im unteren dreistelligen Bereich und sind natürlich auch davon abhängig, wie tief gebohrt werden muss. Auch hier kann die Suche nach einem Fachmann sinnvoll sein, der einem für die wenigen Stunden des Brunnenbaus sowohl Material, als auch Know-How leiht.

Weiterführende Informationen zum Thema Brunnenbau gibt es auf brunnen-bohren.info.

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